Dezentral
Nicht eine große Bühne im Zentrum, sondern viele kleine Bühnen in den Stadtteilen.
Wir verbinden Artists, Bands, Technik, Veranstalterinnen und besondere Orte, damit kleine öffentliche Konzerte, Sessions und kulturelle Begegnungen in den Stadtteilen entstehen.
Musik entsteht dort, wo Menschen zusammenkommen.
Hof, Garten, Stadtteil
Kleine Bühnen, große Abende.
Was ist Stadtteilmusik?
Stadtteilmusik bringt Konzerte dorthin, wo Menschen leben. Musikerinnen, Musiker und Bands werden sichtbar, neue Orte werden entdeckt, und Kultur passiert direkt in der Nachbarschaft: im Hinterhof, im Garten, im Vereinsraum, auf der Wiese.
Nicht eine große Bühne im Zentrum, sondern viele kleine Bühnen in den Stadtteilen.
Die Konzerte sind offen, niedrigschwellig und ohne Eintrittsschwelle.
Musik und Wort im Vordergrund, keine Hintergrundbeschallung, kein Konsum-Rahmen.
Für wen
Es funktioniert nur, wenn alle mitmachen. Hier sind die Rollen, die das Format tragen.
Du spielst, singst, machst Lärm oder leise Töne. Hier findest du Auftritte, die zu deinem Programm passen.
Du willst in deinem Stadtteil, deinem Hof, deinem Verein ein Konzert ermöglichen. Wir helfen bei Förderung und Technik.
Du kennst dich aus mit PA, Licht, Monitoren und Stage-Setup. Hier bist du Teil des Teams, nicht im Hintergrund.
Hof, Garten, Vereinsraum, Wiese, ungewöhnlicher Ort. Wenn du eine Tür öffnest, wird sie zur Bühne.
Du gehst gerne raus, magst Live-Musik und lernst deinen Stadtteil neu kennen. Genau dafür ist Stadtteilmusik.
Was kann entstehen
Was daraus wird, entscheidet der Stadtteil. Eine Auswahl an Formaten, die im Förderprogramm 2026 denkbar sind.
Wohnzimmer unter freiem Himmel, Akustik, Nachbarschaft.
Open Air, Schatten, Bäume, ein langer Sommerabend.
Platz, Wiese, Bühne, ein paar dutzend Menschen.
Vereinsräume, Säle, Läden, Galerien, Bibliotheken.
Wort und Klang, die sich gegenseitig tragen.
Treffpunkt für Musikerinnen und Musiker, spontan und offen.
Kurz, praktisch, im Kiez. Vom Songwriting bis zur Loop-Station.
Quartier statt Quote, Begegnung statt Beliebigkeit.
Musik als Aufhänger für ein Stadtteil-Fest im Kleinformat.
Spielplan
Die Karten sind so strukturiert, dass sie später aus einer Datenbank oder API kommen können. Stand jetzt: Beispieltermine für 2026.
Akustisches Konzert im Hinterhof. Drei Stimmen, zwei Gitarren, ein Cello. Picknickdecke willkommen.
Kurze Geschichten aus dem Stadtteil, live am Klavier begleitet. Eintritt frei, Spenden willkommen.
Drei Stimmen, ein Kontrabass, viel Schatten. Open Air, barrierearm, Getränke vor Ort.
Sechs kurze Sets, ein langer Nachmittag. Wer mitspielen will, meldet sich über das Member-Feature.
Artists
Eine Auswahl an Musikerinnen, Musikern und Ensembles, die im Stadtteilformat denkbar sind. Profile sind später editierbar.
Indie-Folk
Dreistimmiger Indie-Folk mit deutschen Texten, leisen Gitarren und einem Cello, das mehr sagt als viele Worte.
Besetzung
Technik
2x DI, 1x Kondensatormikrofon, 1x Monitor. Strom 230V in der Nähe. Kein Schlagzeug.
Modern Jazz
Jazz mit warmen Arrangements, nah am Song, mit Raum für Improvisation. Spielt leise, laut und dazwischen.
Besetzung
Technik
Klavier (oder Stage-Piano 88 Tasten), Kontrabass-DI, Gesangsmikrofon, 2 Monitore, Strom 230V.
Klavier / Liedermachung
Eigene Lieder, kurze Geschichten, ein Flügel oder ein gutes Stage-Piano. Funktioniert auch als Begleitung.
Besetzung
Technik
Klavier oder Stage-Piano mit 88 gewichteten Tasten, 1x DI, Strom 230V, leiser Monitor optional.
Technik & Sound
Was vor Ort an Technik nötig ist, hängt vom Format ab. Wir helfen mit einer Technikpauschale, die Technikbetreuung oder Verleih honoriert.
Ausreichend für Hof, Garten, Vereinsraum. Keine Festival-Beschallung, sondern ehrlicher Nahklang.
Mischpult, Mikrofone, Monitore, DI-Boxen. So viel wie nötig, so wenig wie möglich.
Für Innenräume und Abendkonzerte. Stimmung, keine Lightshow.
Eine Person, die Aufbau, Soundcheck und Abbau trägt. Wird über die Technikpauschale honoriert.
Wird im Antrag angegeben, gegebenenfalls mit Liste der Geräte und der Person, die sie bringt.
Dient der Honorierung von Technikverleih oder Technikbetreuung. Kein Gerätekauf.
Locations
Was zählt, ist die Idee, nicht der Mietpreis. Hier sind Orte, die sich für Stadtteilmusik eignen.
Hinterhöfe, Wohnhöfe, Werkhöfe.
Gemeinschaftsgärten, Stadtgärten, große Privatgärten.
Stadtteilwiesen, Parkflächen, Brachflächen mit Charakter.
Öffentliche Plätze, Quartiersplätze, Marktplätze.
Läden, Galerien, Ateliers, Schaufenster.
Bürgerhäuser, Stadtteilzentren, Gemeinderäume.
Waschküche, Treppenhaus, Foyer, Werkstatt.
Bushäuschen, Parkhaus, Brücke. Wenn die Idee trägt.
Förderprogramm 2026
Stadtteilmusik ist Teil des Förderprogramms Stadtteilkultur 2026 der Landeshauptstadt Wiesbaden. Hier die Eckpunkte, knapp und ehrlich.
Was gefördert wird und bis wann ein Antrag möglich ist.
Kleinere Livemusik-Konzerte in Stadtteilen und Bezirken.
Damit sind Zeit, Geld und Erwartungen klar.
Die Zahlen, knapp und ehrlich.
Bitte lesen, bevor du anträgst.
Alle Angaben dienen der Orientierung. Maßgeblich sind die offiziellen Informationen des Kulturamts Wiesbaden. Anträge formlos per E-Mail an stadtteilkultur@wiesbaden.de.
Ablauf
In acht Schritten vom Konzertwunsch zur abgeschlossenen Förderung.
Schritt 01
Was für ein Konzert, wo, mit wem, für wen? Ein guter Antrag fängt mit einem klaren Bild an.
Schritt 02
Band oder Musikerin anfragen, Location abklopfen, Termin abstimmen.
Schritt 03
Adressen, Daten, Programm, Dauer, Gage, Technikbedarf. Lieber einmal vollständig als dreimal nachfragen.
Schritt 04
Per E-Mail an stadtteilkultur@wiesbaden.de, mit allen Angaben aus der Checkliste.
Schritt 05
Bearbeitung nach Eingang, Fördermittel sind begrenzt. Nicht zu spät absenden.
Schritt 06
Öffentlich zugänglich, mindestens 60 Minuten, Musik im Mittelpunkt.
Schritt 07
Quittungen oder Kontoauszüge für alle ausgezahlten Gagen, Rechnungen für Technik, falls gefördert.
Schritt 08
Sachbericht, Publikumszahl, gerne 2 bis 3 Fotos. Ohne Verwendungsnachweis ist die Förderung nicht abgeschlossen.
Antrag
Formlos per E-Mail an stadtteilkultur@wiesbaden.de, mit den Angaben aus der rechten Liste.
Name und Wohnadresse
Vollständiger Name und Wohnadresse der antragstellenden Person.
Organisation
Falls vorhanden: Name der Organisation oder Institution.
Veranstaltungsort
Anschrift des Veranstaltungsorts.
Datum und Uhrzeit
Veranstaltungsdatum und Uhrzeit.
Band oder Artist
Name der Band oder des Artists, inklusive aller Musikerinnen und Musiker mit Gage.
Programm und Dauer
Geplantes Programm und Spieldauer in Minuten.
Beantragter Zuschuss
Höhe des beantragten Zuschusses.
Technikpauschale
Ja oder nein, gegebenenfalls mit Erläuterung.
Link zum Internetauftritt
Falls vorhanden: Link zur Band oder zum Artist.
Kontodaten
IBAN und Kontoinhaberin oder Kontoinhaber für die Auszahlung.
Verwendungsnachweis
Geht am Stück raus, am besten innerhalb von vier Wochen nach dem Konzert.
Quittungen oder Kontoauszüge
Für alle ausgezahlten Gagen an die Musikerinnen und Musiker.
Rechnungen für Technik
Falls eine Technikpauschale gefördert wurde, die zugehörigen Rechnungen.
Kurzer Sachbericht
Was war geplant, was ist passiert, was hat funktioniert, was nicht.
Publikumszahl
Wie viele Menschen waren da? Eine ehrliche Schätzung reicht.
Fotos
Gerne 2 bis 3 Fotos der Veranstaltung. Kein muss, hilft aber.
Veranstalter-Checkliste
Fünfzehn Punkte, die den Abend retten können. Nutze sie als Gesprächsleitfaden mit deinem Team.
Öffentlich zugänglich?
Die Veranstaltung muss für alle offen sein, nicht als private Feier.
Musik im Mittelpunkt
Kein Konzert als Hintergrundprogramm einer anderen Veranstaltung.
Mindestens 60 Minuten
Spieldauer ist Voraussetzung für die Förderung.
Professionelle Musikerinnen und Musiker
Hobbybands ohne professionellen Hintergrund sind nicht Gegenstand der Förderung.
Ort geeignet
Hof, Garten, Raum: tragfähig, leise genug, gut erreichbar.
Bühnenfläche vorhanden
Auch eine kleine Fläche reicht, aber sie muss da sein.
Tontechnik nötig
Kläre den Bedarf früh, gegebenenfalls über die Technikpauschale.
Licht vorhanden
Für Abendkonzerte zwingend, gerne einfach und stimmungsvoll.
GEMA klären
Rechtzeitig anmelden, damit es hinterher keinen Stress gibt.
Setliste einholen
Vom Artist oder der Band, für Moderation und Programmheft.
Nachbarn informieren
Kurz, freundlich, persönlich. Ein Zettel am Briefkasten hilft.
Bewerbung planen
Plakate, Social, Aushänge im Kiez, Pressemitteilung an Stadtteilmedien.
Catering organisieren
Wasser, Kaffee, ein bisschen was zu essen. Artists sind Menschen.
Alkohol im öffentlichen Raum
Bei Ausschank im öffentlichen Raum das Veranstaltungsbüro der Stadt kontaktieren.
Künstlerverträge
Optional, aber sinnvoll: kurze schriftliche Vereinbarung mit dem Artist.
Für Members
Was später möglich werden soll, damit Artists, Veranstalter und Technik nicht in Mailthreads ertrinken.
Bio, Genres, Besetzung, technische Anforderungen, Links.
Mit Datum, Ort, Programm und Status direkt aus dem Member-Bereich.
Adressen, Kapazitäten, Indoor oder Outdoor, Hinweise.
Was wird vor Ort gebraucht, was ist schon da, was kommt vom Verleih.
Antragsdaten strukturiert sammeln, damit der formlose Antrag schnell rausgeht.
Veranstalter-Checkliste mit Erinnerungen pro Aufgabe.
Quittungen, Rechnungen, Kontoauszüge, Fotos an einem Ort.
Sachbericht und Zahlen direkt aus dem System zusammensetzen.
Wer ist im Antrag, wer hat Förderung, wer hat schon gespielt.
Kurze Wege zwischen Artists, Veranstaltern und Technik.
Noch kein vollständiges Backend. Komponenten und Datenstrukturen sind so angelegt, dass eine spätere Anbindung ohne großen Umbau möglich ist.
Mitmachen
Ob Artist, Gastgeber, Technikteam oder Publikum: Stadtteilmusik lebt von Menschen, die Kultur möglich machen.